Atombank?

Erstaunliches berichtet die Süddeutsche Zeitung: Die Hypovereinsbank  will wieder einsteigen in das Atomgeschäft! Die zum italienischen Finanzkonzern Unicredit gehörende Bank (seinerzeit heftig bei den Planungen für das bulgarische AKW Belene engagiert) hatte nach Fukushima versprochen, keine Atomkraftwerke mehr zu finanzieren. Ein „nachhaltiges“ Image war angesagt! Nun will die Hypovereinsbank dem französischen Atomkonzern mit einer halben Milliarde Euro helfen, den Auftrag zum Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks in Temelin zu bekommen. „Was kümmert  mich mein Geschwätz von gestern“ soll Konrad Adenauer einmal gesagt haben. Dieser Philosophie scheinen auch die Chefs von Unicredit/Hypovereinsbank anzuhängen. Jetzt ist wieder einmal die Kundschaft aufgerufen, Marktwirtschaft zu praktizieren: Atomausstieg darf niemals zum „Geschwätz von gestern“ werden. Atomausstieg muss die Wahrheit von heute und morgen bleiben! Eine Bank, die das nicht versteht, muss ihre Zukunft hinter sich haben und durch die Kunden abgestraft werden. 


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